TU Berlin

Maschinen- und EnergieanlagentechnikAbsorptionsmechanismen

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Absorptionsmechanismen

Rieselfilm
Lupe

Absorptionskälteanlagen erzeugen Kälte aus Wärme. Daher eignen sie sich besonders wenn Abwärme bzw. solare Wärme zur Verfügung stehen, oder kein Stromnetz vorhanden ist. Obwohl der Absorber das kritischste Bauteil einer solchen Anlage ist, ist sehr wenig über den Absorptionsvorgang bekannt. In der Regel sind Absorber Rohrbündelwärmeübertrager, in denen außen am Rohr ein Lösungsmittel das dampfförmige Kältemittel nach dem Verdampfer der Kälteanlage in einem sogenannten Rieselfilm absorbiert. Die Kondensations- und Lösungswärme werden durch in den Rohren fließendes Wasser abgeführt. Der Schwerpunkt des Projektes ist die Bestimmung von Wärme- und Stoffübertragungskoeffizienten aus Experimenten mit einer industriellen Absorptionskälteanlage und durch Simulationen. Es wird sowohl die reine Absorption als auch die Absorption in Anwesenheit von oberflächenaktiven Substanzen untersucht. Letztere durchmischen den Film durch eine Veränderung der Oberflächenspannung. Daher sind auch Effekte durch die zeitliche Abhängigkeit der Oberflächenspannung interessant und können mittels eines Blasendrucktensiometers untersucht werden. Neben Wärme- und Stoffübertragung ist die Hydrodynamik von Rieselfilmen für den Absorptionsvorgang wichtig. Dies wird besonders dann klar, wenn man Benetzung und Filmaufriss und damit einhergehend auch Filmdicken betrachtet. Keines dieser Themen wurde bisher in der wissenschaftlichen Forschung tiefer gehend bei Rieselfilmen betrachtet.

Das Projekt wurde vom Land Berlin durch ein Stipendium nach NaFöG gefördert (Förderzeitraum 07/2005 - 12/2007).

Für das Projekt verantwortlich war

Arnold Wohlfeil

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