TU Berlin

Maschinen- und EnergieanlagentechnikHeat2Cool II

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Heat2Cool II

Im Rahmen des Projektes Heat2Cool II wird in Kooperation mit dem Fachgebiet Verbrennungskraftmaschinen der TU Berlin simulativ und experimentell eine wärmegetriebene Strahlkälteanlage mit einem Verbrennungsmotor zur Kühlung der Ladeluft auf Temperaturen unterhalb der Umgebungstemperatur gekoppelt.

Motorseitige Aspekte
Die motorseitigen Aspekte lassen sich der Beschreibung der dem Projekt vorangegangenen Potentialstudie Heat2Cool entnehmen. 

Kälteprozessseitige Aspekte
Strahlkälteanlagen nutzen einen Strahlverdichter zum Ansaugen und Verdichten von Niederdruckdampf durch einen Hochdruckdampfstrahl, wodurch auf der Niederdruckseite Verdampfungskühlung stattfindet.
Im Hinblick auf den Prozesswirkungsgrad erweisen sich Stahlkälteanlagen im Vergleich zu Sorptionsprozessen aufgrund prozessinhärenter Irreversibilitäten als nachteilig. In stationären Anwendungen kommen Strahlkälteanlagen daher zur Kälteerzeugung eher bei sehr großen thermischen Leistungen und Vorhandensein von Abdampf als offene Prozesse zum Einsatz. Der Strahlkälteprozess besitzt vor allem aufgrund seiner Einfachheit, Flexibilität und hohen Leistungsdichten sowie seiner Ähnlichkeit zum bereits in mobilen Anwendungen verwendeten Kompressionskälteverfahrens gute Voraussetzung für den mobilen Einsatz.

Ziele der Untersuchung
Das Hauptziel der Untersuchung ist die Bewertung des Strahlkälteverfahrens unter gegebenen motorseitigen Betriebsbedingungen und dessen technische Umsetzbarkeit für die mobile Anwendung. Hierfür wird im Projektverlauf ein experimenteller Versuchsträger aufgebaut. Parallel zum Experiment wird ein Simulationsmodell entwickelt, um die Strahlkälteanlage mit der Motorsimulation gekoppelt abbilden zu können. Das Modell soll mit Daten des aufgebauten experimentellen Versuchsträgers validiert werden.

Lupe

Das Projekt Heat2Cool II wird von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" (AiF) gefördert (Projektbeginn 02/2010).

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